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CBD beim Autofahren - ist das legal?


CBD-Produkte werden immer populärer. Doch Hanf und Autofahren? Ist dann nicht der Führerschein in Gefahr?! In diesem Blogartikel wird geklärt, inwieweit CBD beim Autofahren erlaubt ist und ob im Falle einer Verkehrskontrolle rechtliche Konsequenzen zu befürchten sind. 

Darf ich nach einem CBD-Konsum noch Auto fahren? Oder ist mein Führerschein in Gefahr? 

JA – Autofahren ist nach dem Konsum von CBD-Produkten in Form von Öl, Tee, Blüten oder Ähnlichem in Deutschland erlaubt (bis zu einem 0,2% THC-Gehalt). 

Tipp: In Österreich und der Schweiz ist jedoch das Autofahren nach der Einnahme von CBD-Ölen mit einem THC-Gehalt, CBD-Kapseln oder auch CBD-Blüten NICHT erlaubt – hier gilt eine Nulltoleranz-Regelung! 

 Deutschland Österreich Schweiz
CBD-Öl mit THC JA (Bis 0,2% THC-Gehalt) Nein Nein
CBD-Öl aus Isolaten JA Ja Ja
CBD – Kapseln JA (Bis 0,2% THC-Gehalt) Nein Nein
CBD – Liquid – THC frei JA Ja Ja
CBD – Hanftee JA Ja Ja
CBD – Blüten JA (Bis 0,2% THC-Gehalt) Nein Nein

 

Tipp: Die Straßenverkehrsordnung und die rechtlichen Bestimmungen zum legalen Besitz von CBD-Produkten sind nicht auf ein und derselben Ebene! Aus diesem Grund ist das Führen eines Kraftfahrzeuges mit der aktiven Teilnahme am Straßenverkehr nicht automatisch erlaubt – auch wenn der Besitz der Produkte legalisiert ist. 

Die Regelungen hierzu verändern sich jedoch ständig! Wer auf Nummer „Sicher“ gehen möchte, sollte sich unbedingt vorab über die aktuellen rechtlichen Vorgaben des jeweiligen Landes informieren!

Wie sollte ich mich bei einer Verkehrskontrolle verhalten – wenn ich vorher CBD-Produkte eingenommen habe? 

Hanftropfen oder CBD-Produkte gefährden nicht die Fahrtüchtigkeit und sind legal. Aus diesem Grund muss man sich keine Sorgen machen, falls man in eine Polizeikontrolle gerät. Jedoch sollte man nicht unbedingt die Einnahme von CBD-Produkten ansprechen, da viele Beamte noch nicht ausreichend informiert sind über die Legalisierung und häufig die CBD-Produkte mit illegalen Hanfprodukten verwechseln. 

Tipp: Man sollte dennoch nicht bei einer Verkehrskontrolle von selbst die Einnahme von CBD-Produkten ansprechen. Auch wenn diese Legalisiert sind, kann es zu einer tiefgründigeren Kontrolle führen. Beamte könnten womöglich bei dem Begriff „Cannabinoid“ falsche Rückschlüsse ziehen. Wenn man jedoch direkt gefragt wird, gilt immer noch die Wahrheitspflicht! Hier dann einfach offen und ehrlich den Konsum zugeben – es ist ja legal 😉

Somit gefährden weder Lebensmittel, noch Hanfsamenöl oder CBD-Produkte den Führerschein, da das enthaltene Cannabidiol nicht psychoaktiv wirkt. Aus diesem Grund wirken CBD-Produkte nicht „high“-machend und man unterliegt nach der Einnahme keinem „Rauschzustand“. Somit werden weder die Wahrnehmung, noch das Bewusstsein beeinflusst. Hinzu kommt, dass auch gängige Drogentests nicht auf CBD-Produkte ansprechen. 

Fazit: JA – man darf nach der Einnahme von CBD-Produkten in Deutschland noch Auto fahren.

 

Jedoch sollte man bei Fahrten mit einem Kraftfahrzeug keine CBD-Blüten mitführen. Um bei einer Kontrolle eine Verwechslung mit den illegalen Pflanzenteilen der Hanfpflanze zu entgehen, sollte man eine Konfrontation mit den Beamten lieber von vorn herein vermeiden. Wer jedoch trotz alledem beispielsweise CBD-Blüten mit sich führen und auf Nummer sicher gehen möchte, sollte die Rechnung der Blüten immer bei sich tragen. Auf dieser sollte ausdrücklich der Begriff „CBD“ stehen, denn dies könnte sich im Falle eines Falles als hilfreich erweisen.

Muss ich bei einem Drogentest Konsequenzen erwarten? 

Definitiv NEIN. Bei einem Drogentest wird auf das psychoaktive THC getestet. Das enthaltene Cannabidiol von CBD-Produkten wirkt jedoch nicht „highmachend“. Hinzu kommt, dass im Handel verfügbare hochwertige sowie zugelassene CBD-Produkte einen THC-Gehalt von unter 0,2 % aufweisen und somit weit unter der deutschen gesetzlich vorgeschriebenen Grenze der Definition eines Rauschmittels liegen. 

Hingegen ist bei Produkten über 0,2% Vorsicht walten zu lassen, da diese unter das Suchtmittelgesetz fallen und somit nicht legalisiert sind – auch nicht bei einer Autofahrt! 

In Österreich und der Schweiz sind die Grenzwerte anders definiert. Beispielsweise ist in Österreich ein maximal THC-Gehalt von 0,3% erlaubt, in der Schweiz hingegen ein maximaler Wert von 1 %. – Jedoch Vorsicht! In der Schweiz und in Österreich herrscht eine Nulltoleranz bei Verkehrskontrollen nach einer Einnahme von CBD-Ölen mit THC-Gehalt oder auch CBD-Kapseln! 

Wer jedoch trotzdem auf Nummer „Sicher“ gehen möchte, kann auf Produkte aus reinem CBD zurück greifen. Diese sind unter anderem als CBD-Isolate oder CBD-Kristalle auf dem Markt erhältlich und enthalten keinerlei THC. 

Zusätzlich sollte man unbedingt die Finger von unseriösen Angeboten lassen, da hier die Gefahr sein kann, dass die Produkte nicht ausreichend auf eine Legalisierung hin untersucht wurden. Hinzu kommt, dass es möglicherweise auch das Risiko birgt, dass die Produkte einen zu hohen THC-Gehalt aufweisen und somit im Ernstfall bei einer Verkehrskontrolle zu rechtlichen Konsequenzen führen könnten. 

Ist CBD bei einem Test von Urin oder Blut nachweisbar? 

Ja. CBD bzw. THC ist nachweisbar, sowohl im Blut als auch im Urin. Jedoch ist trotz alledem kein positives Ergebnis bei einem Drogentest zu befürchten. Zudem ist CBD als Cannabidiol legal und zählt nicht zu den Rauschmitteln. 

CBD ist normalerweise spätestens zwei bis fünf Tage nach der Einnahme nicht mehr nachweisbar. Hingegen sind auch Zeiträume der Nachweisbarkeit von nur sechs Stunden bis hin zu zwei Wochen möglich. Dies ist jedoch von Mensch zu Mensch unterschiedlich und in erster Linie vom jeweiligen Stoffwechsel abhängig. In seltenen Fällen sind noch längere Zeiträume möglich. Hinzu kommt, dass die Nachweisbarkeit von der eingenommenen Menge sowie der Konsumhäufigkeit abhängt. 

Tipp: THC kann sich im Körper ansammeln! Vor allem bei einem regelmäßigem und hohem Konsum von CBD-Produkten mit einem hohen THC-Gehalt. Hier sollte man dann ggf. vorsichtig sein, da ein Drogentest anschlagen könnte und somit falsch-positiv ausfallen würde – bei  weiteren detaillierteren Tests mit Hilfe eines Massenspektrometers kann jedoch dann im Notfall nachgewiesen werden, dass dieser THC-Gehalt nicht von einem Joint oder Ähnlichem stammt, sondern von zu hohen CBD-Einnahmen. Für ein falsch positives Testergebnis müssten jedoch tägliche Einnahmemengen von über 2.000 mg THC-haltigem CBD-Öl oder Ähnlichem vorliegen. 

 

Wann sollte ich mich lieber nicht sofort an das Steuer setzen, nach der Einnahme von CBD-Produkten?

Die Einnahme von CBD-Produkten kann bei manchen Menschen ein Entspanntheits- bis hin zu Schläfrigkeitsgefühl hervorrufen – dies stellt jedoch einen erwünschten Effekt der CBD-Produkte dar – CBD soll entspannend wirken. Aus diesem Grund erhoffen sich viele Anwender eine Abhilfe bei Stress, Schlafstörungen oder innerer Unruhe. Jedoch ist dies nicht mit einer „berauschenden“ Wirkung zu verwechseln! Cannabidiol beeinflusst weder die Wahrnehmung noch das Bewusstsein des Konsumenten.  

Jedoch sollte auf das sofortige Führen eines Kraftfahrzeuges oder Autos bei einem auftretendem starken Schläfrigkeitsgefühl oder gar zu hoher Müdigkeit verzichtet werden, bis der Effekt etwas nachgelassen hat. 

Tipp: Bei einem Schläfrigkeitsgefühl bzw. starker Müdigkeit nach der CBD-Einnahme sollte man lieber noch etwas mit dem Autofahren warten.  

 

Wieviel CBD darf ich mitführen? 

Da CBD-Produkte legalisiert sind und nicht unter das Rauschmittelgesetz fallen, gibt es keine Höchstgrenze. 

Man sollte jedoch beachten, dass dies nicht für die Pflanze selbst oder auch einzelne Pflanzenteile gilt! Diese sind nach wie vor illegal. Hinzu kommt, dass die CBD-Blüten häufig mit den für den illegalen Konsum verwendeten Hanfblüten verwechselt werden, da diese rein optisch und auch geruchstechnisch kaum voneinander zu unterscheiden sind. Aus diesem Grund sollte man bei der Teilnahme im Straßenverkehr lieber auf ein Mitführen verzichten. 

Darf ich CBD-Produkte über die Ländergrenze hinaus mit mir führen? Beziehungsweise auf Reisen? 

Theoretisch JA und NEIN! Es gibt unterschiedliche Bestimmungen der einzelnen Länder. 

Die erlaubten Grenzwerte des THC-Gehaltes unterscheiden sich von Land zu Land! So kann es zum Beispiel sein, dass in Österreich oder in der Schweiz verifizierte Produkte von seriösen Verkäufern erworben wurden. Diese sollen nun mit über die Grenze nach Deutschland geführt werden. Jedoch gerät man per Zufall in eine polizeiliche Fahrzeugkontrolle. Hier fängt nun leider das Problem an! Grund hierfür ist, dass der erlaubte THC-Grenzwert in Deutschland unter denen der österreichischen und schweizerischen Höchstwerte liegt. Im Falle eines Falles kann es zu Problemen oder gar einer Strafe kommen. 

Hingegen ist das Mitführen von CBD-Produkten aus Deutschland über die österreichische oder schweizerische Grenze eher kein Problem, da in diesen Ländern der erlaubte THC-Gehalt über dem des deutschen Grenzwertes liegt. Jedoch sollten hier die Bestimmungen zum Konsum und Führen eines Kraftfahrzeuges beachtet werden!

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